Über uns

Das Berner Bündnis gegen Depression (BBgD) ist ein kantonales Netzwerk zur Verbesserung der Versorgungs- und Lebenssituation von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen sowie zur Suizidprävention im Kanton Bern.

Unser Ziel

Depression ist eine behandelbare Krankheit, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht, Beruf oder sozialem Stand.

Unsere Ziele sind eine verbesserte Früherkennung und Behandelbarkeit der Krankheit Depression sowie die Senkung der Suizidrate im Kanton Bern. Uns ist es ein Anliegen, die Versorgungssituation im Kanton Bern zu optimieren und das Leiden von Betroffenen und Ihren Angehörigen zu verringern.

Wer wir sind

Das Berner Bündnis gegen Depression BBgD ist ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Vereinsstatuten

Vorstand

Unsere Vorstandsmitglieder arbeiten in den unterschiedlichsten Institutionen. Die Hauptverantwortung liegt beim Präsidium. Die diversen Vorstandsmitglieder führen Veranstaltungen in ihrem Aufgabengebiet durch und dienen als ReferentInnen.

Prof. Dr. med. Michael Kaess
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PD Dr. phil. Anja Gysin-Maillart
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Dr. med. Eliane Siegenthaler
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Sina Bärtsch
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Prof. Dr. med. Timur Steffen
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Dr. phil. Werner Fey
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Prof. Dr. phil. Leila Maria Soravia
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Dr. med. Manuel Moser
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M.Sc. Armon Simonett
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Lukas Meili
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Reto Cavegn
Dr. med. Reto Cavegn
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Seraina Manser
M.Sc Seraina Manser
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Sabine Iseli
Sabine Iseli
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Karin Gfeller Grehl
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Geschäftsstelle

Uni­ver­si­tä­re Psych­ia­tri­sche Diens­te Bern (UPD) AG
Uni­ver­si­täts­kli­nik für Kin­der- und Ju­gend­psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie
Bol­li­gen­tras­se 111, Haus A
CH-3000 Bern 60

+41 58 630 86 17
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Sina Bärtsch
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Referierende

Planen Sie eine Veranstaltung, einen Vortrag, eine Weiterbildung usw. zum Thema Depression? Gerne vermitteln wir Ihnen ausgewiesene Fachreferierende. Anfragen an die Geschäftsstelle: email hidden; JavaScript is required

Prof. Dr. med. Michael Kaess
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PD Dr. phil. Anja Gysin-Maillart
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M.Sc Bettina Wirz
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Dr. med. Eliane Siegenthaler
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Prof. Dr. med. Timur Steffen
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Dr. phil. Werner Fey
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Prof. Dr. phil. Leila Maria Soravia
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M.Sc. Armon Simonett
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Elisabeth Merklin
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M.Sc Angela Breuer
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Jan Knirsch
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Dr. phil. Rahel Flückiger
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Sarah Wüthrich
M.Sc Sarah Wüthrich
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M.Sc Jordine Goepfert
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M.Sc Ajanigha Sivasubramaniam-Arumaithurai
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Samuel Helbling
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M.Sc Andrea Hofmann
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Dr. med. Justyna Mann
M.Sc Anne-Catherine Amstutz
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M.Sc Silvano Zwick
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Nadine Aeschbacher
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Julia Lötscher
Julia Lötscher
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Verein

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (Murray & Lopez 1997; WHO, 2017) zeigen die herausragende Bedeutung von Depressionen in den Industrieländern. Berücksichtigt man die Schwere der Beeinträchtigung und die Dauer der Erkrankung, liegt sie vor allen anderen körperlichen und psychiatrischen Volkskrankheiten.

Schätzungen zu Folge leiden ca. 5% der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression. 15% der an schweren Depressionen leidenden Menschen nehmen sich das Leben. Studien zeigen, dass bei über der Hälfte aller Suizide Depression zu den Hauptursachen zählt.

Der Mehrzahl der Betroffenen könnte durch spezielle Medikamente (Antidepressiva) und/oder Psychotherapie erfolgreich geholfen werden. Aber nur eine Minderheit der Betroffenen erhält adäquate Behandlung. Depressionen werden selbst von Fachleuten noch immer zu häufig übersehen. Viele erkennen selbst nicht, dass sie unter Depression leiden, sondern glauben, körperlich erkrankt zu sein. Andere trauen sich aus Angst und Scham vor Stigmatisierung nicht, Hilfsangebote wahrzunehmen.

Das Thema «Depression» wird von der Öffentlichkeit viel zu wenig wahrgenommen und aus Unkenntnis oft missverstanden. Lange, krankheitsbedingte Ausfallzeiten sowie die Unverversorgung und Chronifizierung von depressiven Erkrankungen führen zu einem beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden. Das persönliche Leid für Betroffene und Angehörige ist vermeidbar und nicht hinnehmbar.

Basierend auf dem Konzept des Nürnberger Bündnisses gegen Depression ist es uns ein Anliegen, die Versorgungssituation im Kanton Bern zu optimieren und das Leid von Betroffenen und ihren Angehörigen zu verringern. Dabei soll der Früherkennung und Frühintervention depressiver wie auch suizidgefährdeter Kinder und Jugendlicher eine große Bedeutung beigemessen werden. 

Um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, setzt das BBgD folgende Instrumente ein:Um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, setzt das BBgD folgende Instrumente ein:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Wissensvermittlung durch Fortbildung
  • verschiedene Kommunikationsmittel
Multiplikatoren BBgD
4 Ebenen Aktionsprogramm

Im BBgD Netzwerk arbeiten unterschiedlichste Institutionen und Personen zusammen, die primär oder sekundär in die Versorgung depressiv erkrankter Menschen eingebunden sind. Dazu gehören Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Beratungsstellen, Kliniken, Schulen, Apotheken, kirchliche Institutionen, Selbsthilfe- und Angehörigengruppen u.v.m.

BBgD Netzwerk

Interessierte aus medizinischen und psychosozialen Berufen werden zum Thema Depression - Diagnose und Therapie depressiver Erkrankungen - weiterqualifiziert, damit zukünftig die Erkrankung besser erkannt und erfolgreich behandelt werden kann. Hausärtz*innen, Pflegepersonal, Berater*innen, Lehrpersonen, Pfarrer, Medienleute besuchen Fortbildungsveranstaltungen. Sie werden für ihre Arbeit als Multiplikatoren mit Aufklärungs- und Informationsmaterial ausgestattet.

Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige werden unterstützt durch Organisation von adäquaten Veranstaltungen bekannt gemacht.

Wir arbeiten mit vielen anderen Organisationen zusammen  und im Berner Bündnis gegen Depression sind auch viele Organisationen vertreten (Bündnispartner), um bestmöglich Synergien zu nutzen und gemeinsam die präventive Gesundheitsfürsorge für den Kanton Bern voranzubringen. 

Weitere:                            

Equilibrium – Verein zur Bewältigung von Depressionen, Postfach 405, 6301 Zug Tel.: 0848 143 144 www.depressionen.ch

Homosexuelle Arbeitsgruppe HAB, 3000 Bern 13 Tel.: 031 311 63 53 www.gay-bern.ch

AvenirSocial Sektion Bern, 3000 Bern 14 Tel.: 031 382 33 38 www.avenirsocial.ch

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Mitgliedschaft im Berner Bündnis gegen Depression interessieren und sich damit für depressiv Betroffene und ihre Angehörige engagieren. Hier können Sie uns unterstützen.

Finanzierung durch den Leistungsauftrag der
Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion Kanton Bern GSI, 3011 Bern.

 

Sponsoren
Mitglieder des Vereins Berner Bündnis gegen Depression

 

Spenden
Unterstützen auch Sie die Arbeit des Berner Bündnis gegen Depression mit einem einmaligen oder monatlichen Betrag.

Berner Kantonalbank AG, 3001 Bern
Konto PC 30-106-9, IBAN: CH87 0079 0016 2567 5218 2, lautend auf Berner Bündnis gegen Depression
email hidden; JavaScript is required können Sie via E-Mail Einzahlungsscheine bestellen.

 

Jeder Franken zählt – für Ihre Solidarität danken wir Ihnen herzlich!