Unser Ziel

Als kantonales Netzwerk verfolgen wir die Verbesserung der Versorgung mit Früherkennung und Frühintervention von depressiv erkrankten Kindern- und Jugendlichen und ihren Angehörigen sowie die Suizidprävention im Kanton Bern.

Mehr als 50% aller psychischen Erkrankungen treten erstmals im Alter zwischen 12 und 25 Jahren auf. Depression gehört dabei zu den mit am häufigsten psychischen Erkrankungen in der Schweiz und führt zu einer starken Beeinträchtigung.

Depression kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Beruf und sozialem Stand. Hier gibt es ausführliche Informationen über die Krankheit Depression.

 

Depression hat viele Gesichter und zeigt sich auf verschiedene Art und Weise. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Symptombild der Depression.

 

Depression ist behandelbar – sind Sie selbst betroffen oder Angehöriger eines Betroffenen und suchen Sie Informationen und Hilfe? Hier finden Sie Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Kanton Bern.

 

💡Emotionen spielen in unserem Alltag eine sehr wichtige Rolle. In bestimmten Situationen empfinden wir angenehme Emotionen wie Freude oder Glücklichkeit. Der Alltag kann aber auch geprägt sein von unangenehmen Emotionen wie Wut, Trauer oder Enttäuschung. Es fällt uns schwer, unsere unangenehmen Emotionen und unsere Sorgen auszudrücken oder anzusprechen. Teilweise fühlen wir uns von unseren Emotionen überwältigt und wir fallen in eine Art „Tunnelblick“. Manchmal wissen wir dann gar nicht mehr, was wir eigentlich fühlen. Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, Emotionen dieser Art anzusprechen und sich jemandem anzuvertrauen. Zum Beispiel kannst du schildern, was du im Körper gerade spürst oder der erste Gedanke, der dir durch den Kopf geht. Wenn du nämlich alles in dich hineinfrisst, werden die Sorgen noch grösser und die Emotionen noch unangenehmer.

❗️Wichtig dabei ist: Es ist okay, Emotionen wie Wut oder Trauer zu verspüren. Es ist normal und vor allem auch wichtig, unangenehme Emotionen zu haben. Wir sind alle ausgestattet mit angenehmen und unangenehmen Emotionen und diese wechseln sich in unserem Leben ständig ab. Unangenehme wie auch angenehme Emotionen teilen uns nämlich immer etwas mit und sie können uns helfen, mit bestimmten Situationen besser umgehen zu können. Wichtig ist: jede Emotion wird auch wieder vorbei gehen.

✨Vielfach streiten wir unangenehme Gefühle ab oder wollen sie unterdrücken. Viel wichtiger ist aber, dass wir über Emotionen dieser Art sprechen. Dies kann helfen, unangenehme Gefühle zum Ausdruck zu bringen und es kann sich befreiend anfühlen.

💫Denk daran: Emotionen sind Zustände, die auch wieder vorbei gehen.

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❗️Die Covid19-Pandemie hat viele schwierige Situationen, unangenehme oder unbekannte Gefühle und ungewollte Veränderungen mit sich gebracht.
Ein grosser Teil der Pandemie, der bereits viel Energie erfordert hat, liegt schon hinter uns. Doch die Lage ist noch immer unsicher, es kommen weitere Ungewissheiten dazu und uns ist noch nicht klar, wie wir durch den Winter kommen. Daher kämpfen viele von uns mit Unsicherheiten. Dazu kommt, dass unsere Energie durch die vergangenen Wochen und Monate reduziert wurde und immer noch Ungewissheit bezüglich der Zukunft herrscht. Das kann dazu führen, dass wir uns nicht gut fühlen.

💡In solchen Zeiten ist Selbstfürsorge extrem wichtig, also dass du dich um dich selbst kümmerst. Nimm dir Zeit für dich und deine psychische und körperliche Gesundheit. Hier einige Ideen, wie du Selbstfürsorge einfach in deinen Alltag integrieren kannst:

✨Atme durch: Nimm dir einen Moment Zeit. Der Alltag ist hektisch genug, gönn dir eine ruhige Auszeit, in der du nichts tust. Geh in den Wald spazieren, spiel deine Lieblingsplaylist oder meditiere.

🎨Werde kreativ: Mach etwas Kreatives - Kreativ sein kannst du auf viele verschiedene Arten, beispielsweise mit Malen, Tanzen oder Musizieren, vielleicht ist aber auch eher Handwerkeln oder Basteln dein Ding?

💫 Ich bin gut so, wie ich bin: Wenn du unsicher bist oder an dir selbst zweifelst, rufe dir in Erinnerung: niemand ist perfekt und jeder hat Fehler und Schwächen! Akzeptiere dich selbst, so wie du bist, mit allem was du hast und schaffst.

💌 Versuche dich ein wenig abzulenken und auf neue, positive Gedanken zu kommen, in dem du dir etwas Gutes tust.

🌟Call-to-Action: Wusstest du, dass du deinen Körper austricksen kannst, Freude zu empfinden? Versuch mal deine Mundwinkel für 1 Minute zu einem Lächeln hochzuziehen oder klemm einen Stift zwischen deine Zähne – durch die Aktivierung der Lachmuskeln, schüttet unser Gehirn mehr Glückshormone aus und du wirst merken, wie du dich besser fühlst.

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💬Ja, die Corona-Pandemie kann für Depressionen ein Belastungsfaktor sein. Die Massnahmen, die durch das Coronavirus erforderlich waren, wie z.B. das social distancing haben unter anderem dazu geführt, dass man seinen Freunden nicht mehr nahe sein oder seinen Freizeitaktivitäten (Sportvereine, Musikschule etc.) nicht mehr nachgehen konnte. Die Gefahr, sich selbst oder geliebte andere mit dem Coronavirus anzustecken, kann Angst machen und bei verletzlichen Menschen eine Depression auslösen oder reaktivieren.

❗Die Corona-Pandemie führte vor allem bei jungen Menschen im Jahr 2020 zu einem Anstieg von schweren depressiven Symptomen: von 3% auf 18%.

⚡Auch in Bezug auf Suizidalität hat beispielsweise das Kinderspital Zürich im Jahr 2020 eine erhöhte Anzahl an Suizidversuchen verzeichnet. 2019 kamen nach einem Suizidversuch 22 Kinder und Jugendliche ins Kinderspital. Im vergangenen Jahr waren es mit 49 mehr als doppelt so viele.

💫Was kannst du nun tun, um dich präventiv zu schützen? Im nächsten Post erhältst du hierzu verschiedene Tipps!

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💡Ja, das gibt es. Verschiedene Risikofaktoren für nicht-suizidale Selbstverletzung (NSSV) sind auch Risikofaktoren für Suizidalität. So beispielsweise Wut, depressive Symptomatik und körperliche Misshandlung.

💬Ein weiterer Zusammenhang findet man in zahlreichen Studien. Diese zeigen, dass NSSV ein deutlicher Risikofaktor für Suizidalität darstellt. Durch NSSV wird die Fähigkeit erlernt, sich selbst du schaden. Jemand, der sich selbst verletzt, hat damit ein höheres Risiko, auch einen Suizidversuch z.B. zu unternehmen.

❓Was ist nun der Unterschied zwischen NSSV und Suizidalität?

❗Der wichtigste und grösste Unterschied zwischen NSSV und Suizidalität stellt die Intention dar. Während NSSV nicht mit dem Wunsch zu sterben verübt wird, steht dieser Wunsch bei suizidalen Handlungen im Vordergrund. Ebenso ist die Frequenz von NSSV häufiger als die Frequenz suizidaler Handlungen. Ein weiterer Unterschied zeigt sich in der Demographie: Viel mehr männliche Jugendliche vollziehen Suizide, wohingegen mehr weibliche Jugendliche von Suizidversuchen betroffen sind. NSSV üben mehr weibliche als männliche Jugendliche aus.
Auch die Reaktionen der Umwelt, nachdem eine Verletzung stattgefunden hat, ist unterschiedlich: Bei NSSV zumeist Unverständnis und Zurückweisung. Nach einem Suizidversuch hingegen, erfahren Betroffene Anteilnahme und Besorgnis.

✨Wie du NSSV ansprechen kannst oder was du, falls du selbst davon betroffen bist, dagegen unternehmen kannst, erfährst du in einem späteren Post.

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❓Ist es riskant, Suizidalität anzusprechen?

❗️Nein!

💡Viele gehen davon aus, dass die Frage nach Suizidalität diese erhöht. Dies stimmt jedoch so nicht. Das konkrete Nachfragen nach Suizidalität stellt für die Betroffenen, die über Suizid nachdenken, einen sehr wichtigen und hilfreichen Schritt dar. Die Nachfrage wird als Erleichterung und nicht als Bedrängnis empfunden. Die Angst kann abnehmen und Hoffnung kann wieder zunehmen - eine Chance wird gesehen, auch weiterleben zu können.

💬 Mögliche Fragen, die gestellt werden können:
“Hast du in letzter Zeit (häufig) daran denken müssen, nicht mehr leben zu wollen?“
„Hast du auch daran denken müssen, ohne es zu wollen? Haben sich die Suizidgedanken aufgedrängt?“
„Hast du schon mit jemandem über deine Suizidgedanken gesprochen?“
„Hast du jemals einen Suizidversuch unternommen?“
„Fühlst du dich allein?“
„Ist diese Situation ausweglos für dich?“

🫂Wichtig ist, dass man der betroffenen Person gut zuhört und für sie da ist. Nimm dir Zeit für die/den Betroffene*n, sei aufmerksam und lass die Person aussprechen. Wenn es nötig ist, solltest du die betroffene Person zu einem Arzt oder in eine Klinik begleiten, damit sie/er sich Hilfe holen kann.

👥Das Wichtigste bei akuter Suizidalität ist, nicht allein in der aussichtslos und hoffnungslos erscheinenden Situation zu sein. Wenn es dich also selbst auch betrifft, dann vertrau dich jemandem an. Oftmals sind solche Gespräche mit Scham und Schulgefühlen verbunden, aber sich jemandem anzuvertrauen kann helfen.

✨Du bist es wert, darüber zu sprechen und Hilfe zu bekommen.

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❓Gibt es bei Suizidalität Warnsignale? Ja!

💡Die Annahme, dass sich ein Mensch, der von Suizid spricht, nichts antut, ist falsch. Hinweise und Warnsignale von Selbstgefährdung gibt es in unterschiedlichen Formen.

❗Typische Warnsignale sind:
• Hoffnungslosigkeit und fehlender Lebenssinn
• Wiederholte Erwähnung von Tod und Suizid: 80% der Suizide werden vorher angekündigt!
• Intensive Beschäftigung mit dem Thema Tod (Zeichnungen, Lektüre, Gedichte etc.)
• Drohung, sich etwas anzutun, sich umzubringen
• Plötzlicher Wunsch, private Angelegenheiten zu regeln oder das Testament zu schreiben
• Schreiben von Abschiedsbriefen
• Aufgabe von Hobbies, Aktivitäten, Verabredungen
• Verschenken von bedeutungsvollen Gegenständen
• Soziale Isolation
• Verwahrlosungstendenzen
• Pflicht- und Alltagsvernachlässigung
• Plötzlicher Leistungsabfall in der Schule
• Schulverweigerung
• Suche nach Tabletten, Waffen, etc.
• Riskante Aktivitäten
• Plötzlich gelöste Stimmung nach depressiver Phase

⚡Call-to-Action: Nicht jedes Warnsignal heisst zwangsläufig, dass es ein «Vorreiter» für eine suizidale Handlung oder potenzielle Selbstgefährdung ist. Aber wenn du ein Warnsignal bemerkst, ist es jedes Mal wert, neugierig und konkret nachzufragen. Wie du das Thema ansprechen kannst, erfährst du im nächsten Post!

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❓Was kannst du tun, wenn sich jemand in deinem Umfeld das Leben nimmt oder es versucht?

⚡Ein Suizid verändert das Leben der Hinterbliebenen grundlegend. Aufgrund der Extremsituation stehen sie unter Schock und sind verzweifelt und/oder wütend. Man fühlt sich hilflos und ein Unverständnis macht sich breit. Es tauchen immer mehr Fragen auf und man wünscht sich sehnlichst Antworten. Ein riesiger Schmerz des Verlustes geht oft mit Schuldgefühlen und -zuweisungen einher. Dieses Chaos an Gedanken und Gefühlen kann leichter mit der Hilfe anderer bewältigt werden.

🤝Bei einem solchen Schicksalsschlag ist es wichtig zu wissen, dass diese schwere Zeit nicht alleine überstanden werden muss. Angehörige sollten so intensiv wie möglich nachbetreut werden. Diese Postvention betrifft Massnahmen für Hinterbliebene nach einem Suizid. Häufig wird durch die Polizei und Rettungsdienste das Care Team des Kantons Bern alarmiert und angefordert. Das Team bietet die notfallseelsorgerliche bzw. notfallpsychologische Unterstützung bei der Bewältigung eines solchen Erlebnisses an. Diese psychosoziale Nothilfe hat eine rasche psychische Stabilisierung und Wiedererstellung der Handlungsfähigkeit der Hinterbliebenen zum Ziel. Auch Kriseninterventionsteams können beigezogen werden.

➡️Nach dieser Akutintervention gibt es verschiedene Möglichkeiten zur längerfristigen Hilfestellung für die Trauerbewältigung. Dazu gehören Selbsthilfegruppen, Beratungen und Therapien durch HausärztInnen oder psychiatrische und psychologische Fachpersonen. Verschiedene Selbsthilfegruppen sind auf der Website selbsthilfeschweiz.ch abrufbar.

👥Trag dir Sorge und vertraue dich jemandem an. In einem früheren Post findest du Adressen, Kontakte und Telefonnummern, an die du dich wenden kannst.

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💡Suizidalität umfasst Suizidgedanken, -pläne, -impulse und -handlungen, die darauf abzielen, gezielt den eigenen Tod herbeizuführen. Die Suizidalität kommt bei psychischen Erkrankungen, vor allem der Depression, sehr häufig vor.
Der Suizid bedeutet die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens.

📌Welche Faktoren erhöhen das Risiko für Suizidalität und Suizid? Risikofaktoren sind Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Krankheit erhöhen. Risikofaktoren für Suizidalität und Suizid können individuell oder umgebungsbedingt sein.

❗️Wichtige Risikofaktoren sind: Selbstverletzendes Verhalten, psychische Erkrankungen (vor allem Depressionen, aber auch Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und Schizophrenie) und Suizid oder Suizidversuch in der Familie oder im engeren Umfeld. Diese drei Faktoren können das Risiko für einen Suizid nachweislich erhöhen.

🔜 Es gibt noch einige Risikofaktoren, die bei Suizidalität und Suizid eine Rolle spielen, die wir in zukünftigen Posts erklären. Wichtig ist: bleibt aufmerksam, wenn ihr einen Risikofaktor bei jemand anderem oder euch selbst entdeckt.

❓Kennt ihr schon die Seite www.reden-kann-retten.ch? Hier findet ihr Hilfe, wenn ihr selbst in einer Krise seid, wenn ihr euch Sorgen um jemandem in eurem Umfeld macht oder wenn ihr jemanden durch Suizid verloren habt. Mit jemandem darüber zu sprechen, kann nicht nur euch helfen, sondern auch anderen Menschen.

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💡Es gibt noch viel mehr Übungen, welche dir zu einer verbesserten Achtsamkeit verhelfen. In diesem Post werden dir drei weitere Übungen vorgestellt, welche ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen.

💫Übung 3: Body Scan
Diese Übung dauert zwischen 30 und 45 Minuten. Hierfür durchwanderst du flach auf dem Rücken liegend deinen gesamten Körper – vom Zeh bis zum Scheitel. Du spürst ganz genau in jedes Körperteil hinein. Falls deine Gedanken abschweifen sollten, führe sie sanft wieder auf deine Köperempfindung zurück. Durch den Body Scan wird dein Geist beruhigt und er hilft dir, Verspannungen im Körper zu lösen.

💫Übung 4: Rosinen-Experiment
Diese Wahrnehmungsübung beinhaltet das Verspeisen einer Rosine. Wie sind die Form und Farbe? Wo war ihr Stiel festgewachsen? Wie sieht die Haut aus und wie riecht sie? Anschliessend kaust du die Rosine in Zeitlupe. Du registrierst den Geschmack genauestens. Diese Übung zeigt dir, wie automatisiert wir normalerweise essen und damit auch, wie stark und unkontrolliert viele unserer Impulse im Alltag sind.

💫Übung 5: Sitzmediation
Nachdem du eine bequeme, sitzende Position gefunden hast, beginnst du, dich auf deinen Atem zu konzentrieren. Du kannst deinen Fokus aber beispielsweise auch auf deinen Körper oder Geräusche richten. Alles, was du empfindest, zieht durch ein offenes Feld der Achtsamkeit. Deine Empfindungen werden nicht gewertet oder beurteilt. Diese Übung hilft dir, dich zu beruhigen und dir deinen Gedanken und Gefühlen bewusst zu werden.

🧘Call-to-Action: Hast du in unserer Reihe eine für dich passende Übung gefunden? Dann versuche, sie regelmässig zu praktizieren. Wichtig ist, dass nicht jede Übung passend für dich sein muss.

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✨Im letzten Post hast du gelernt, was Achtsamkeit ist und weswegen diese wichtig für dich ist.

💡Im heutigen Post findest du zwei kurze Achtsamkeitsübungen, die du leicht in den Alltag integrieren kannst. Achtsamkeit kann jeder lernen und es kann dir helfen, zur Ruhe zu kommen. Die zwei unten aufgeführten Übungen kosten nicht viel Zeit, sollten aber in Ruhe und Konzentration durchgeführt werden, so dass du dich voll und ganz auf sie einlassen kannst.

💫Übung 1: Achtsam in den Tag starten
Achtsamkeit beginnt schon nach dem Aufstehen. Versuche nach dem Aufwachen noch einige Minuten liegen zu bleiben, ohne Smartphone oder andere Dinge, die dich ablenken. Setze dich mit dem heutigen Tag auseinander: Worauf freust du dich an dem Tag besonders? Welche Herausforderungen oder Hindernisse musst du heute angehen? Und wie willst du diese angehen? Durch einen bewussten Start in den Tag nimmst du bereits nach dem Aufwachen eine Achtsamkeitsposition ein.

💫Übung 2: Mentale Auszeit
In stressigen Momenten oder wenn dir alles zu viel wird, kann es helfen, dir etwa 30 Sekunden Zeit zu nehmen, um dich vom Stress zu entfernen. Setze dich in Gedanken mit positiven Dingen auseinander, auf die du dich freust. So kannst du deinen Fokus auf das Positive im Alltag richten und es kann dir helfen, Stress zu reduzieren.

🧘Call-to-Action: Welche Achtsamkeitsübungen für einen Menschen gut sind und auf welche man sich voll und ganz einlassen kann, sind von Person zu Person unterschiedlich. Führe einige Übungen durch und schau, welche dir helfen, zur Ruhe zu kommen und achtsamer zu werden. Wenn du eine oder mehrere Übungen gefunden hast, die dir ein gutes Gefühl geben, dann praktiziere sie regelmässig.

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✨Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit ist ein spezifischer, trainierbarer Bewusstseinszustand, der auf die nicht wertende Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments abzielt.
 
🧘Ist Achtsamkeit dasselbe wie Meditation?
Nein. Meditation ist jedoch eine mögliche Methode, um Achtsamkeit zu fördern.
 
🧠Welche Wirkung hat Achtsamkeit?
Eine verbesserte Achtsamkeit hat eine positive Wirkung in den verschiedensten Bereichen. So beispielsweise auf die physische und psychische Gesundheit: Weniger Herz-Kreislauf-Probleme, Schmerzen, Angst, Depressionen, Schlafprobleme etc. Weiter verbessert sich die Leistungsfähigkeit, man ist ruhiger und gelassener. Durch Achtsamkeit wird die Konzentration auf das gelegt, was im Moment wirklich wichtig ist. Gedanken und frühere Erfahrungen werden als relativ und veränderbar wahrgenommen. Auch die Empathie sowie die Selbsterkenntnis wird verbessert und die Kultivierung positiver Gefühle wird begünstigt.
 
😊Call-To-Action: Wie kann Achtsamkeit trainiert werden?
Hierzu werden dir in den folgenden Posts ein paar mögliche Übungen vorgestellt!

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💡Der vorherige Post zeigte die Wichtigkeit eines erholsamen Schlafs und den Zusammenhang zwischen Depressionen und Schlaf auf.

❓Auf was sollte geachtet werden, um Schlafproblemen vorzubeugen oder was kann dagegen unternommen werden?

🚫Folgende Punkte sollten vermieden werden, damit ein erholsamer Schlaf gefördert werden kann:

• Am Abend koffeinhaltige Getränke konsumieren (Kaffee, Coca-Cola, Schwarztee etc.)
• Konsumation von Alkohol und weiteren Drogen
• Den ganzen Tag in dunklen Räumen verbringen
• Einschlafen vor dem Fernseher
• Lange Schlafzeiten durch den Tag
• Bei Schlafstörungen (Insomnie) rein medikamentöse Behandlung

✨Call-to-Action: Trifft einer oder mehrere Punkte auf dich zu? Versuche, diese Punkte zu ändern!

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💡Eine #Depression beeinflusst oftmals auch unseren Schlaf.

💤Depressionen verursachen zum Beispiel Probleme beim Ein- oder Durchschlafen und können dazu führen, dass Betroffene morgens kaum noch aus dem Bett kommen. Betroffene sind vielfach ständig müde und erschöpft. Dadurch fehlt ihnen im Alltag oft die Energie und Konzentration, um wichtige Aufgaben in Angriff zu nehmen.

🛏Bei Einschlafproblemen können Betroffene trotz Müdigkeit nicht einschlafen und wälzen sich länger als eine halbe Stunde hin und her.
Durchschlafprobleme zeichnen sich hingegen dadurch aus, dass betroffene Personen abends zwar schnell einschlafen, jedoch mitten in der Nacht wieder aufwachen. Eine ganze Nacht durchschlafen zu können, kommt nur noch selten vor.
Eine weitere Problematik in Bezug auf unser Schlafverhalten kann das frühe Erwachen sein. Betroffene können zwar gut einschlafen und schlafen auch in der Nacht ruhig durch. Sie werden jedoch weit vor dem Klingeln des Weckers wach und können anschliessend nicht mehr einschlafen, selbst wenn sie noch müde sind.

❗️Ein gesunder und guter Schlaf ist wichtig, da Schlafprobleme oder Schlaflosigkeit langfristig gesundheitliche Folgen haben können.

✨Call-to-Action: Achte dich darauf, wie du abends am besten zur Ruhe kommen kannst und was dir beim Ein- und Durchschlafen hilft.

🔜Ausblick: Was ihr für einen besseren Schlaf tun könnt und was ihr besser sein lasst, erfahrt ihr in den nächsten Posts.

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❗️Wenn man an einer #Depression erkrankt, ist es wichtig, sich Hilfe zu holen. Dies ist oftmals sehr schwierig und stellt Betroffene vor grosse Hürden. Um Hilfe zu bitten ist vielfach mit grosser Überwindung und Scham verbunden.

🤝Wichtig ist: Jeder Mensch braucht Hilfe. Nicht nur einmal im Leben, sondern immer wieder. Sich Hilfe zu holen ist menschlich, denn jeder Mensch kommt irgendwann in seinem Leben nicht mehr ohne Unterstützung weiter.

✨Call-to-Action: Trau dich, um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen. Jeder braucht Hilfe und niemand muss sich dafür schämen.

🫂Jemandem Unterstützung anzubieten, kann der betroffenen Person helfen.
Und selbst Hilfe anzunehmen, kann dir selbst helfen.

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