Über uns

Das Berner Bündnis gegen Depression BBgD ist ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Vereinsstatuten (PDF, 45 KB)

Schirmherren

Samuel Bhend, Präsident Pro Senectute Kanton Bern
Massimo Rocchi, Cabarettist

Vorstand

Thomas Reisch, Prof. Dr. med., Ärztlicher Direktor Psychiatriezentrum Münsingen, Präsident
Philipp Schmutz, Psychologe, Psychiatriezentrum Münsingen, Vizepräsident
Daniela Lutz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit eigener Praxis, Altersbereich
Eliane Siegenthaler, Dr. med., Chefärztin, Kinder- und Jugendpsychiatrie Kanton Bern
Andrea Deutsch, Berufsschullehrerin HF, Berner Bildungszentrum Pflege
Manuel Moser, Dr. med., Chefarzt Psychatrie, Spital Region Oberaargau SRO
Tim Niemeyer, Dr. med., Leitender Arzt, Psychiatrischer Dienst Interlaken
Christoph Nissen, Prof. Dr. med., Universitäre Psychiatrische Dienste Bern UPD, stv. Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Armon Simonett, Psychologe, Ambulatorium Buchmatt Spital Emmental in Burgdorf
Emanuel Rubeli, Dr. med. FMH, Hausarzt, Münsingen
Werner Fey, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Universitätsklinik f. Psychiatrie und Psychotherapie Bern

Geschäftsstelle

Philipp Meier, Projektassistent SQE, PZM Psychiatriezentrum Münsingen

Assoziierter Vorstand

Franz Caduff, Psychiater, Chefarzt Privatklinik Wyss
Lukas Hohl, EQUILIBRIUM
Verena Szentkuti-Bächtold, Pro Senectute Kanton Bern

Warum ein Bündnis gegen Depression?

Neuere Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (Murray & Lopez 1997, WHO-Studie) zeigen die herausragende Bedeutung von Depressionen in den Industrieländern. Berücksichtigt man die Schwere der Beeinträchtigung und die Dauer der Erkrankung, liegt sie vor allen anderen körperlichen und psychiatrischen Volkskrankheiten.

Schätzungen zu Folge leiden ca. 5% der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen Depression. 15% der an schweren Depressionen leidenden Menschen nehmen sich das Leben. Studien zeigen, dass bei über der Hälfte aller Suizide Depression zu den Hauptursachen zählt.

Der Mehrzahl der Betroffenen könnte durch spezielle Medikamente (Antidepressiva) und/oder Psychotherapie erfolgreich geholfen werden, aber nur eine Minderheit der Betroffenen erhält adäquate Behandlung. Depressionen werden selbst von Fachleuten noch immer zu häufig übersehen. Viele erkennen selbst nicht, dass sie unter Depression leiden, sondern glauben, körperlich erkrankt zu sein. Andere trauen sich aus Angst und Scham vor Stigmatisierung nicht, Hilfsangebote wahrzunehmen.

Das Thema «Depression» wird von der Öffentlichkeit viel zu wenig wahrgenommen und aus Unkenntnis oft missverstanden. Der wirtschaftliche Schaden, der mit oft langen krankheitsbedingten Ausfallzeiten, Unterversorgung und Chronifizierung von depressiven Erkrankungen einhergeht, ist beträchtlich, das vermeidbare persönliche Leid für Betroffene und Angehörige nicht hinnehmbar.

Ziele des Berner Bündnis gegen Depression: Eine verbesserte Früherkennung und Behandelbarkeit der Krankheit sowie Senkung der Suizidrate im Kanton Bern, basierend auf dem Konzept des Nürnberger Bündnisses gegen Depression. Zentrale Anliegen: eine optimierte Versorgungssituation und eine Verringerung des Leidens von Patient/innen und ihren Angehörigen.

Finanzierung

Finanzierung durch Leistungsauftrag der
Gesundheits- und Fürsorgedirektion Kanton Bern GEF, 3011 Bern

Unterstützung der Geschäftsstelle durch
Psychiatriezentrum Münsingen, 3110 Münsingen

Sponsoren
Einwohnergemeinde, 3074 Muri bei Bern
Mitglieder des Vereins Berner Bündnis gegen Depression

Unterstützen auch Sie die Arbeit des Berner Bündnis gegen Depression mit einem einmaligen oder monatlichen Betrag.

Berner Kantonalbank AG, 3001 Bern
Konto PC 30-106-9, IBAN: CH87 0079 0016 2567 5218 2, lautend auf Berner Bündnis gegen Depression
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Jeder Franken zählt – für Ihre Solidarität danken wir Ihnen herzlich!