Unser Ziel

Als kantonales Netzwerk verfolgen wir die Verbesserung der Versorgung mit Früherkennung und Frühintervention von depressiv erkrankten Kindern- und Jugendlichen und ihren Angehörigen sowie die Suizidprävention im Kanton Bern.

Mehr als 50% aller psychischen Erkrankungen treten erstmals im Alter zwischen 12 und 25 Jahren auf. Depression gehört dabei zu den mit am häufigsten psychischen Erkrankungen in der Schweiz und führt zu einer starken Beeinträchtigung.

Depression kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Beruf und sozialem Stand. Hier gibt es ausführliche Informationen über die Krankheit Depression.

 

Depression hat viele Gesichter und zeigt sich auf verschiedene Art und Weise. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Symptombild der Depression.

 

Depression ist behandelbar – sind Sie selbst betroffen oder Angehöriger eines Betroffenen und suchen Sie Informationen und Hilfe? Hier finden Sie Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Kanton Bern.

 

💡Neben den beiden wichtigsten Therapieformen von Depression, die Psychotherapie und die medikamentöse Behandlung, gibt es noch weitere begleitende Methoden, die zu einer Verbesserung der Symptomatik, der Bewältigung des Alltags und der Lebensqualität beitragen.

✨Lichttherapie: Der Tag-Nacht-Rhythmus und somit auch die saisonalen Veränderungen mit dem Wechsel von Hell nach Dunkel bestimmen unser Leben. Unsere Körperfunktionen (z. B. Temperatur) und unser Schlaf können dadurch beeinflusst oder sogar gestört werden. Lichttherapie kann durch einen speziellen Lichtimpuls aktivierend, antidepressiv und stabilisierend wirken.

🔄Ergotherapie: Ergotherapie legt den Fokus auf die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit (z. B. Produktivität in der Schule oder bei der Arbeit).

🎶Musiktherapie: Diese Behandlungsform nutzt als therapeutisch-ressourcenorientiertes Verfahren spezifisch die Musik, um die psychische und/oder körperliche Gesundheit gezielt wiederherzustellen.

🎨Kunsttherapie: Kunsttherapie wählt spezifisch geeignete künstlerische Elemente (unter anderem auch Bewegung und Tanz) zur Stärkung von Ressourcen, persönlicher Entwicklung, Kreativität, Sinnneswahrnehmung und Wiederherstellung der Gesundheit.

🤸Sport- und Bewegungstherapie: Diese Therapieform ist eine ärztlich indizierte und verordnete Bewegung, die gemeinsam mit einem:einer Therapeut:in geplant und durchgeführt wird. Bewegung und Sport weist einen hohen antidepressiven Effekt auf und kann zu mehr Wohlbefinden führen.


❗️Wichtig: Welche Behandlungsmethode einem:einer Betroffenen hilft, kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Deswegen sollten sich Betroffene trauen, in unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten hineinzusehen. So merkt die betroffene Person, was die eigene körperliche und psychische Gesundheit steigert und was ihr im Allgemeinen ein gutes Gefühl gibt.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #starkgegendepression #suizidprävention #depression #holdirhilfe #dubisteswert #therapiemöglichkeiten #therapieformen #therapie #sprichdarüber
...

❓Was ist eine Psychotherapie?
Eine Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Störungen.
Dazu gehören z.B Ängste, Depressionen, Essstörungen, Süchte & Zwänge.

💬Was machen Psychotherapeut*innen?
Sie behandeln Menschen mit psych. Störungen und psych. Leidensdruck und wenden dazu verschiedene Methoden der Diagnostik & Interventionen an. Für eine erfolgreiche Psychotherapie ist eine gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen den Therapeuten und den Patienten wichtig.
Im Zentrum der Arbeit steht die Gesprächsführung.

✔️ Was nützt eine Psychotherapie?
Psychotherapie reduziert oder heilt wirksam psychisches Leiden.
Sie hilft Menschen, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und Krisen mit der Zeit auch ohne professionelle Hilfe zu bewältigen.

🔎 Was für Therapiemethoden gibt es?

- Kognitive Verhaltenstherapie hat zum Ziel, Verhaltensweisen & Einstellungen zu verändern, an aktuellen Problemen zu arbeiten und konkrete Lösungen zu finden

- Analytische/ psychodynamische/ tiefenpsychologische Psychotherapie setzt sich sowohl mit vergangenen als auch aktuellen Erlebnissen und Erfahrungen auseinander und versucht die Probleme im Kern zu lösen. U.a wird das Unbewusste ergründet, damit man sich selbst besser kennt und sich dementsprechend verhalten kann.

- Bei der Systemischen Therapie wird davon ausgegangen, dass soziale Beziehungen, v.a im näheren Umfeld, eine wichtige Rolle bei der Entstehung & Behandlung von psychischen Erkrankungen spielen. Die Funktionen der einzelnen Symptome im System werden ergründet und auf Basis dieser neue Lösungen gesucht.

❗️Wichtig: Psychotherapie…
- fördert die persönliche und soziale Kompetenz
- erhöht die Arbeits- und Beziehungsfähigkeit
- steigert die psychische Belastbarkeit

💡Tipp: sprich mit Freunden oder Bekannten, die bereits eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben

🔮Ausblick: Informationen zu der medikamentösen Therapie und alternativen Behandlungsmöglichkeiten findest du in weiteren Posts

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #psychotherapie #mentalhealth #holdirhilfe #dubisteswert
...

❓Was sind die positiven Auswirkungen sozialer Beziehungen? In diesem Post erfährst du mehr zu diesem Thema!

💡Bei sozialen Beziehungen spielt nicht die Anzahl Beziehungen, sondern die Qualität der Beziehungen eine wichtige Rolle.

👥Enge Freundschaften sind in der Jugend von besonderer Bedeutung:
- Sie bieten dir die Möglichkeit, dich selbst zu entdecken
- Sie sind eine Hilfe bei der Lösung persönlicher Probleme
- Freunde sind eine Quelle für aufrichtige Rückmeldungen
- Durch die Freundschaften kannst du ein tiefes Verständnis für andere Menschen entwickeln
- Eine gute Freundin / ein guter Freund hilft dir, mit deinen Schwierigkeiten umzugehen, hört dir zu und ist für dich da
- Freunde bieten dir emotionale Unterstützung
- Mit zunehmendem Alter verlassen sich Freunde aufeinander. Man getraut sich, innere Zustände und Vertraulichkeiten offenzulegen
- Freundschaften können auch als Puffer gegen unangenehme Erfahrungen dienen

❗Eine sehr wichtige Ressource, welche aus sozialen Beziehungen resultiert, ist die wahrgenommene soziale Unterstützung. Sie hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Sie kann u. a. das psychische Wohlbefinden verbessern, Stress reduzieren und die Auswirkung ungünstiger Lebensbedingungen verringern. Je älter man wird, desto mehr steigt das Ausmass von sozialer Unterstützung zwischen Freunden.

🔮Ausblick: In den nächsten Posts wirst du verschiedene Mythen und deren Auflösungen rund und um die Themen Depression & Suizidalität kennenlernen.

#berngegendepression #bernerbündnisgegendepression #bbgd #mentalegesundheit #mentalhealth #depression #sozialebeziehungen #freundschaften #ressourcen #depressionistbehandelbar #sprichdarüber #holdirhilfe #dubisteswert
...

❗️Es gibt Momente im Leben, in denen wir an uns selbst zweifeln und unangenehme Gefühle haben. In solchen Situationen empfinden wir uns oftmals als nicht genug und zeigen uns selbst gegenüber zu wenig Wertschätzung.

✨Deswegen ein wichtiger Reminder für die Zukunft: Lerne dich wertschätzen und an dich zu glauben. Denk immer daran, dass du genug bist und schätze dich wie du bist. Es werden auch wieder gute Zeiten kommen.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #depression #suizidprävention #holdirhilfe #dubisteswert #dubiststark #sprichdarüber #glaubeandich
...

💡Die Jugend ist eine Entwicklungsphase, die durch bedeutende Veränderungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet ist. Das Beziehungsnetz ausserhalb der Familie weitet sich aus. Jugendliche beginnen beispielsweise auf Partys und in Bars zu gehen, Ausflüge zu machen, ins Kino zu gehen und vieles mehr. Hier kommen sie vermehrt mit Fremden und Bekannten in Kontakt. Die Freundschaften werden intensiviert und romantische Beziehungen können entstehen. Die Beziehung mit Gleichaltrigen spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung sozialer Fähigkeiten und persönlicher Gefühle.

❗Soziale Beziehungen können die psychische Gesundheit auf verschiedene Weise beeinflussen:
- gesundheitsbezogene Verhaltensweisen
- Beteiligung an sozialen Aktivitäten
- Soziale Unterstützung
- Zugang zu materiellen Ressourcen

⚡Zwischenmenschliche Schwierigkeiten (bspw. Mobbing, Ablehnung durch Gleichaltrige, geringes Mass an Unterstützung) können deshalb negative Folgen für Jugendliche haben:
- Es kann zu Isolation und zu Gefühlen der Einsamkeit führen, was eine Rolle bei der Entwicklung von Depressionen spielen kann (siehe Post über Einsamkeit)
- Abgelehnte Jugendliche sind häufiger aggressiv und/oder sozial verschlossen
- Ablehnung kann unter anderem Schulprobleme, Kriminalität, Drogenmissbrauch und sozialen Rückzug begünstigen
- Freundschaften können sich auch negativ auswirken, wenn die Freunde ungesunde Verhaltensweisen wie Gewalt und Drogenmissbrauch zeigen
- Menschen, die sich nicht ausreichend sozial unterstützt fühlen, sind häufiger durch chronischen Stress belastet, leiden häufiger unter körperlichen Beschwerden und Krankheiten und haben zudem ein erhöhtes Mortalitätsrisiko

👉Call-to-action: Hast du Schwierigkeiten mit einer oder mehreren Personen aus deinem Umfeld? Vertraue dich jemandem an!

#berngegendepression #bernerbündnisgegendepression #bbgd #mentalegesundheit #mentalhealth #depression #einsamkeit #schwierigkeiten #depressionistbehandelbar #sprichdarüber #holdirhilfe #dubisteswert
...

💡Durch die Covid19-Pandemie mussten wir unsere täglichen Kontakte reduzieren bzw. aufs Minimum beschränken. Vielen fehlt jedoch der Kontakt mit engen Freunden oder Familienmitgliedern. Einige leiden so stark darunter, dass sie sich durch die Massnahmen und Einschränkungen einsam fühlen. Hilfe im Umgang mit der Covid19-Pandemie:

🖥📱💬Über andere Wege Kontakt halten: Während es teilweise nicht immer einfach ist, über echte Treffen in Kontakt zu bleiben, kann man auch über andere Wege in Kontakt treten. Gerade digitale Medien scheinen dafür besonders geeignet zu sein. WhatsApp, Skype oder Zoom eignen sich beispielsweise prima für Videoanrufe, Nachrichten und Medienaustausch. Aber auch persönliche Briefe können einen solchen Austausch ergänzen. Zudem eignet sich telefonieren gut, um die Stimme der jeweiligen Person zu hören. In einer solchen Situation ist es wichtig, sich bewusst Zeit zu nehmen, Kontakte zu pflegen, sei es auch nur über virtuellem Weg.

👥✨Gib Acht auf deine Mitmenschen: Vielleicht bist du selbst nicht von Einsamkeit betroffen, aber die Menschen in deinem Umfeld. Deswegen ist es wichtig, auf andere Menschen Acht zu geben und ihnen Unterstützung zu bieten. Nimm mit der Person Kontakt auf und frage sie, wie es ihr geht. Biete ihr Unterstützung an, beispielsweise durch regelmässige Anrufe oder Gespräche. Wenn du jedoch merkst, dass die Person stark unter der Situation und der Einsamkeit leidet oder andere psychischen Erkrankungen entwickelt, dann versuche ihr zu helfen, indem du sie an eine Fachperson (beispielsweise ihrem*ihrer Hausarzt*Hausärztin) weiterleitest oder dich selbst an eine Fachperson wendest.

🗣Tipp: Selbstoffenbarung kann dazu führen, dass sich der*die Gesprächspartner*in dir gegenüber öffnet: Wenn du dich teilweise auch einsam fühlst oder sich die momentane Situation für dich oft auch seltsam oder unangenehm anfühlt, dann sprich dieses Gefühl offen an und frag, ob es deinem Gegenüber teilweise auch ähnlich geht. Das kann helfen, sich zu öffnen.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #starkgegendepression #depression #holdirhilfe #sprichdarüber #einsamkeit # einsam #hilfeholen #covid19 #einsamwährendderpandemie
...

💡Unter Einsamkeit wird die wahrgenommene Diskrepanz zwischen den erwarteten bzw. gewünschten und den tatsächlich vorhandenen sozialen Beziehungen eines Menschen verstanden. Beispielsweise wenn eine Person sich mehr Freunde wünscht als sie im realen Leben hat. Oder aber, wenn eine Person zwar genügend soziale Beziehungen (Quantität) hat, diese aber nicht der gewünschten Qualität entsprechen. Das kann sein, wenn sich jemand mehr Nähe, Zuneigung oder auch Tiefe innerhalb einer Beziehung wünscht. Es handelt sich dabei um ein subjektives Gefühl. Die Qualität ist dabei von grösserer Bedeutung ist.

🔍Es ist wichtig, den Begriff Einsamkeit von sozialer Isolation abzugrenzen. Soziale Isolation ist ein objektiver Zustand des Alleinseins. Soziale Isolation kann, aber muss nicht als unangenehm empfunden werden. Währenddessen wird im wissenschaftlichen Sinn Einsamkeit immer negativ empfunden. Viele Menschen sind demnach gerne alleine und leiden auch nicht unter diesem Alleinsein. Im Gegenzug dazu gibt es jedoch Menschen, die sich einsam fühlen, obwohl sie von vielen Menschen umgeben sind und von aussen betrachtet nicht allein sind, da sie in ein grosses soziales Netzwerk eingebunden sind.

❗️Einsamkeit kann unseren Körper und unsere Psyche schwächen. Betroffene Menschen leiden häufiger an Krebs und Demenz, zudem steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Einsamkeit kann jedoch auch zu einer Depression führen oder taucht als ein Merkmal bzw. Symptom einer Depression auf.

💬 Wichtig ist: Für Einsamkeit muss man sich nicht schämen, denn viele Menschen sind davon betroffen. Sprich darüber!

🔜 Ausblick: Wie viele Menschen an Einsamkeit leiden, wer davon betroffen ist und welchen Stellenwert Einsamkeit in der momentan Covid19-Pandemie in unserer Gesellschaft einnimmt, erfährst du in weiteren Posts.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #depressionen #suizidprävention #starkgegendepression #starkgegeneinsamkeit #einsamkeit #holdirhilfe #sprichdarüber
...

❓Was kannst du tun, wenn es jemandem aus deinem Umfeld nicht gut geht und er*sie sich selbstverletzt?

💡Gerade wenn wir eine Person in unserem Umfeld haben, der es nicht gut geht, ist es oftmals schwierig, sie*ihn darauf anzusprechen. Vielfach wissen wir auch nicht genau, wie wir am besten vorgehen. Deswegen soll dieser Post Möglichkeiten aufzeigen, wie wir eine betroffene Person am besten ansprechen, wenn es ihr*ihm nicht gut geht.

💬Direkt ansprechen: Es hilft jedem, wenn man die Person direkt auf seine*ihre Selbstverletzung oder die Traurigkeit anspricht. Man kann zum Beispiel sagen „Ich mache mir Sorgen um dich - ich habe Angst, dass du dir etwas antun willst. Stimmt das?“ - dies ist ein Angebot, sich auszusprechen und der*die Betroffene fühlt sich eher ernst genommen, als wenn du um den Brei herum redest. Ganz wichtig: Du bringst niemanden auf die Idee, sich etwas anzutun, wenn du ihn*sie direkt darauf ansprichst.
✨Stellung beziehen, nicht bewerten: Es ist hilfreich, wenn du das Vorhaben weder bewertest noch verurteilst und dennoch Stellung beziehst („Ich verstehe, dass du dich verzweifelt fühlst in dieser Situation. Ich möchte aber, dass es dir gut geht und du dir nichts antust. Du bist mir wichtig“).
👂Zuhören als wichtigste Hilfe: Interessiert Zuhören ist fast immer die erste und wichtigste Hilfe. Halte dich mit dem Reden zurück und sag stattdessen „Ich kann gut nachfühlen, dass du dich so fühlst in deiner Situation“, dränge nicht darauf, sondern frage nach „Magst du mir noch etwas erzählen, wie’s dir geht?“.
👥Wieder abmachen: Mach mit der*dem Betroffenen nach dem Gespräch erneut ab, sodass der Kontakt nicht abreisst - zum Beispiel sag, dass du wieder anrufst. Oder ihr vereinbart ein Treffen am Wochenende.

🗣Wichtig ist, dass du der betroffenen Person zuhörst, ihn*ihr Zeit lässt und geduldig bist. Hab Vertrauen in dich und trau dich, einen Menschen in deinem Umfeld darauf anzusprechen, wenn du denkst, dass es ihm*ihr nicht gut geht.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #depression #suizidprävention #prävention #hilfe #traudich #sprichjemandendaraufan #sprichdarüber #holdirhilfe #dubisteswert
...

💡Unter Selbstverletzendem Verhalten (SVV) wird eine freiwillige, direkte Zerstörung oder Veränderung des Körpergewebes ohne suizidale Absicht verstanden (Beispiele: sich kneifen, schneiden, schlagen oder verbrennen). Diese Zerstörung oder Veränderung des Gewebes wird nicht sozial akzeptiert, ist direkt und oft repetitiv und führt meist zu kleinen oder moderaten Schädigungen. Nach der medizinischen oder klinischen Definition liegt dann Selbstverletzendes Verhalten vor, wenn sich die/der Betroffene innerhalb eines Jahres an fünf oder mehr Tagen absichtlich selbst eine Schädigung des Körpergewebes zufügt.

❗️Eine Depression kann sich oftmals so schlimm anfühlen oder die unangenehmen Gefühle können so überhand nehmen, dass sich viele Jugendliche auch schon einmal selbst verletzt haben. Meist kommt es dazu, wenn man viel Stress hat, sich belastet fühlt oder der seelische Kummer so gross ist, dass man sich isoliert, unverstanden fühlt und die Leere dann nicht mehr aushalten kann. Manche schneiden sich dann beispielsweise selbst, um den inneren Druck, die Spannungen oder die Angst oder Wut abzubauen und den seelischen Schmerz zu überdecken.
Es kann auch sein, dass Betroffene während einer Depression keine Gefühle mehr empfinden. Dies kann auch ein Grund sein, weswegen sich jemand selbst verletzt. In solch überwältigenden emotionalen Zuständen gelingt es den Betroffenen meist erst so, sich selbst wieder zu spüren und zu beruhigen.

🗣Wer sich selbst verletzt, sollte sich Hilfe holen. Mögliche Anlaufstellen sind in der Story verlinkt.

💬 Wenn du jemanden in deinem Umfeld hast, bei dem du denkst, dass er/sie sich selbstverletzt, dann solltest du die Person darauf ansprechen. Wie du das machen könntest, wird in einem späteren Post erklärt.

#bernerbündnisgegendepression #bbgd #berngegendepression #depression #suizidprävention #starkgegendepression #sprichdarüber #holdirhilfe #dubisteswert
...